Medienberichterstattung

Auf dieser Seite können Sie Interviews, Berichte, Radiosendungen und TV- und Videobeiträge der einzelnen Institutsmitarbeiter*innen in den Medien nachlesen, nachhören und nachsehen.

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Iskra Schwarcz „He did not conquer, he brought back!” What did Putin really wanted to say?

Abstracts: On the birthday of Peter the Great, June 9, V.V. Putin gave a speech to young entrepreneurs, engineers and scientists in which he compared today and the reign of this Russian emperor. This is not the first time that the President of the Russian Federation uses history for political messages, resorting to the techniques and methods of history politics. What is hidden behind this, in what key he expressed himself, and how historical analogies relate to historical reality, all these questions are treated in this article.

Artikel in der Zeitschrift „The Historical Expertise“

Искра Шварц «Ничего он не отторгал, он возвращал!» Что на самом деле хотел сказать Путин?

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Kommentar Oliver J. Schmitt: Näher zur EU: Kanzler Scholz auf dem Balkan

Fünf Länder in zwei Tagen. Bei seiner Westbalkan-Reise hat Bundeskanzler Scholz die Länder aufgefordert, schnell Reformen für den angestrebten EU-Beitritt einzuleiten. Kosovo und Serbien forderte er auf, ihren Konflikt zu lösen.

ZDF Heute Journal, von Wolf-Christian Ulrich, 10.06.2022

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/naeher-zur-eu-kanzler-scholz-auf-dem-balkan-102.html
Video verfügbar bis 10.06.2023

Russland - Das Spiel mit den Symbolen aus der Sowjetepoche

Stern, Hammer, Sichel und die sowjetische Hymne erinnern an vergangene Stärke und werden bewusst zur Schaffung einer kollektiven Identität eingesetzt

Fazit: Die Symbole der Sowjetzeit sind politisch weitgehend inhaltsleer geworden und bedienen lediglich die Sehnsucht nach ehemaliger Größe. Vor allem bei der älteren Generation würde das häufig funktionieren, sagt Kerstin S. Jobst, Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien. "Diese Menschen erinnern sich vielleicht daran, wie sie selbst früher als junge Komsomolzen marschiert sind. Oder daran, wie sie im Artek waren, dem berühmten Ferienlager auf der Krim, und sich dort als Teil einer Weltmacht fühlten."

DerStandard, 31.5.2022

https://www.derstandard.at/story/2000136154962/das-spiel-mit-den-symbolen-aus-der-sowjetepoche

Putin ist identitätsstiftend für die Ukraine. Die Ukraine hat eine bunte Ethnogenese

Hier erklärt Osteuropa-Historikerin Kerstin Susanne Jobst, wie der Kremlchef mit Geschichte trickst, um russische Ansprüche auf das Nachbarland abzuleiten – und damit scheitert.

Ein Interview von Oliver Das Gupta, Wien
22.05.2022, Abo-Artikel

https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krieg-interview-zum-geschichtsbild-von-wladimir-putin-a-150955d3-be60-4ec1-83b4-29af651024a2

Geschichte von Österreichern und Slowenen ist nicht einfach trennbar

Mit „unserem Geschichtsbuch“ meint Schmitt ein Publikationsvorhaben der beiden Akademien der Wissenschaften Sloweniens und Österreichs. Sie arbeiten gemeinsam an einem Buchprojekt, das sich der österreichisch-slowenischen Geschichte widmet. Es wird zweisprachig sein und sich mit dem Verhältnis der beiden Nachbarländer vom Frühmittelalter des 6. Jahrhunderts bis in die Gegenwart beschäftigen. Im Interview erklären die mitwirkenden Historiker Peter Štih von der Akademie der Wissenschaften und Künste Sloweniens und Oliver Jens Schmitt von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), wie ein integrierter Kulturraum in zwei moderne Nationalstaaten zerfallen ist.

Einen neuen Blick auf die österreichisch-slowenische Geschichte wirft ein gemeinsames Buchprojekt von Historiker/innen der Akademien beider Länder.

Interview ÖAW 16.5.2022

NATO als Aggressor? "Gab keine Irreführung, kein gebrochenes Versprechen“

Historiker Wolfgang Mueller über Russlands vorgebliche Kriegsgründe und die Frage, warum Schweden und Finnland jetzt der NATO beitreten.

Schweden und Finnland treten der NATO bei, das ist eine Zeitenwende. Die Reaktion aus Moskau ist aber altbekannt: Man fasst das als Drohung auf und liefert den Finnen keinen Strom mehr. Ohnehin stellt der Kreml die Attacke auf die Ukraine als Reaktion auf die NATO-Osterweiterung dar. Historiker Wolfgang Mueller beleuchtet im KURIER-Gespräch Mythen, Propaganda und das spezielle Wesen von Österreichs Neutralität.

Kurier, 15.5.2022

https://kurier.at/politik/ausland/russland-ukraine-die-nato-als-aggressor-es-gab-keine-irrefuehrung-kein-gebrochenes-versprechen/402007830

Rumänien: Orthodoxe Kirche applaudiert erstarktem Neofaschismus

Oliver Jens Schmitt untersucht das Verhältnis der rumänischen Kirche zu Staat und Gesellschaft. Am Faschismus kommt er dabei nicht vorbei. Schlüsselfigur ist der Führer der Legionärsbewegung Corneliu Zelea Codreanu.

Auf einem Schimmel sei dereinst der rumänische Faschist Corneliu Zelea Codreanu in ein siebenbürgisches Dorf eingeritten. Schweigend. Wie einen heiligen Krieger hätten ihn die Bauern und ihre Familien verehrt. Beobachtet hat das ein jüdischer Bub, der spätere Faschismusforscher Nicholas Nagy-Talavera (1929–2000). Er berichtete von einer mystischen Aura, die den Gründer der „Legion Erzengel Michael“ in den 1930er-Jahren umgeben hätte.

Die Presse, 14.5.2022 (Abo-Artikel)

https://www.diepresse.com/6139218/rumaenien-orthodoxe-kirche-applaudiert-erstarktem-neofaschismus

Im Porträt: Kind des Kalten Krieges

Die Osteuropahistorikerin Kerstin S. Jobst über die Auswirkungen des Ukrainekrieges auf ihre Forschung, die Hintergründe des russischen Einmarschs in das Nachbarland, woher das tief verwurzelte Misstrauen zwischen Ost und West kommt und warum dieser Konflikt eine weltpolitische Zäsur darstellt.

FWF scilog, Kultur & Gesellschaft, 12. Mai 2022, von Margit Schwarz-Stiglbauer

https://scilog.fwf.ac.at/kultur-gesellschaft/15857/kind-des-kalten-krieges

Was hat die Nato Moskau versprochen?

Interview. Historiker Wolfgang Müller über das Narrativ des bedrohten Russlands.

Kleine Zeitung, 12.5.2022

https://www.kleinezeitung.at/politik/aussenpolitik/ukraine/6138169/Historiker-Mueller-erklaert_Was-hat-die-Nato-Moskau-versprochen

Historiker Wolfgang Mueller zur russischen Machtdarstellung

Wolfgang Mueller vom Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien spricht über den 9. Mai, der in Russland als höchster Feiertag gilt. Die Militärparade ist für Russlands Präsident Wladimir Putin eine Darstellung der Macht des Landes.

ORF ZIB2, 8.5.2022

https://tvthek.orf.at/topic/Krieg-in-der-Ukraine/13869779/ZIB-2-am-Sonntag/14134677/Historiker-Mueller-zur-russischen-Machtdarstellung/15161013

Die Krim - Geschichte einer umkämpften Halbinsel

Dokumentation zeit.geschichte, ORF III, 23.4.2022
Mitwirkung: Kerstin S. Jobst und Andreas Kappeler

Die ORF-III-Neuproduktion zeichnet anhand von Augenzeugen und historischem Material den Weg der Krim von der Heimat der Tataren bis zur Übernahme der Halbinsel durch Russland nach. Seit 2014 gehört die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer zu Russland. Zumindest aus Sicht von Vladimir Putin, der seine Truppen dort, getarnt als "grüne Männer", einmarschieren ließ. Gemeinsam mit dem Willen der auf der Krim mehrheitlich russisch-stämmigen Bevölkerung wurde die Halbinsel an Russland angegliedert.
Doch wie kam es dazu, dass die Krim nun "russisch" ist? Ursprünglich lebten über Jahrhunderte die so genannten Krim-Tataren in der Krim. Nach Vertreibung der türkischen Vorherrschaft wurde die Krim 1683 an Russland angeschlossen. Damit begann die sukzessive Russifizierung.

https://tv.orf.at/program/orf3/zeitgeschi1210.html