Medienberichterstattung

Auf dieser Seite können Sie Interviews, Berichte, Radiosendungen und TV- und Videobeiträge der einzelnen Institutsmitarbeiter*innen in den Medien nachlesen, nachhören und nachsehen.

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Karl Renners Konzept der nicht-territorialen Autonomie von Börries Kuzmany und Bernhard Aigner

Dieses Video visualisiert die Leitgedanken von Karl Renners 1902 erschienenen Buch Der Kampf der Österreichischen Nationen um den Staat, in dem er die Umwandlung der Habsburgermonarchie in einen Nationalitätenbundesstaates vorschlägt. Dieser Text gilt heute als einer der Grundlagen des Konzepts der nicht-territorialen Autonomie – eines Gruppenrechtsmodells zum Umgang mit nationaler Vielfalt in einem Staat. Das Video entstand im Rahmen eines COST Action Virtual Mobility Grants des European Non-Territorial Autonomy Networks (ENTAN) und wurde von Börries Kuzmany und Bernhard Aigner unter Mitarbeit des KOMA Design Studios erstellt.

Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=_raISGl5XNc
ntautonomy

Zum Thema Griechenland – über die Erfindung der Tragödie. 200 Jahre griechischer Unabhängigkeitskrieg.
ORF Radiothek Ö1, 27.11.2021, Gesprächspartner Oliver J. Schmitt

https://radiothek.orf.at/oe1/20211127/657864/1638030958720

Als zu Beginn des Jahres 1918 rumänische Truppen in Bessarabien, einem Gebiet des gerade zerfallenen Russischen Reiches, einmarschierten, floh der 51-jährige Evgenij Brazul-Bruškovskij mit seiner 39-jährigen Frau Anna in die Ukraine. Brazul-Bruškovskij war zwischen 1908 und 1918 als Polizist in Bessarabien tätig gewesen. Als Repräsentant des zaristischen Regimes fürchteten er und viele seiner Kollegen Repressalien durch die rumänische Armee. Auch die Befürchtung, dass bolschewikische Truppen, die Rumänien bis Ende Jänner 1918 östlich des Dnjestr zurückgedrängt hatte, doch noch in die Region vorstoßen könnten, veranlasste Brazul-Bruškovskij zur Flucht nach Kiew. Gerüchten zufolge hatten sich seine beiden Söhne, der 21-jährige Vsevolod und der 20-jährige Leonid, der Weißen Armee angeschlossen, welche die Roten, wie die Bolschewiki genannt wurden, erbittert bekämpfte und die alte Ordnung wiederherzustellen trachtete.

Standard Blog, Andreea Kaltenbrunner, 23.11.2021
https://www.derstandard.at/story/2000131324895/polizist-terrorist-loyaler-buerger

Auf dem Friedhof der Pfarrkirche Köttmannsdorf/Kotmara vas befindet sich das Grab von Matija Prosekar (1860–1927). Er war in der südlich der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt/Celovec gelegenen Gemeinde Bürgermeister, gründete 1907 die örtliche slowenische Darlehenskasse/Hranilnica in posojilnica und unterstützte den Aufbau des slowenischen Bildungsvereins/Izobraževalno društvo Gorjanci. Die erhaltenen Grabsteine der Familie sind mit slowenischen Inschriften versehen und tragen slowenische Vornamensformen und den Namen Prosekar. Auszüge aus einem Einspruch von Prosekar an die k.k. Landesregierung in Klagenfurt/Celovec im Jahr 1901 zeigen, wie die Verwendung der slowenischen Sprache bereits um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert für Zündstoff sorgte.

Standard Blog, Ferdinand Kühnel, 19.11.21: https://www.derstandard.at/story/2000131241013/was-friedhoefe-ueber-das-kaerntner-slowenische-erzaehlen-koennen

In diesem Podcast spricht Börries Kuzmany über sein am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien angesiedeltes ERC-Projekt zu nicht-territorialer Autonomie, sowie über ethno-konfessionelle Vielfalt im Habsburgischen Kronland Galizien.

"Eastern Europe's Minorities in a Century of Change" ist eine Podcast-Reihe zur Geschichte von Minderheiten und deren Erfahrungen im 20. Jahrhundert in Mittel- und Osteuropa. Veranstalter der Reihe ist die Forschungsgruppe für Minderheitengeschichte der „British Association for Slavonic & East European Studies“ (BASEES).

Non-Territorial Autonomy