Ottilie Manegold, BA BA MA
Forschungsinteressen
- Zeit: Spätes 19. bis frühes 20. Jahrhundert
- Raum: Osteuropa, besonders Ukraine, Russländisches Reich, Polen, Sowjetunion
- Themen: Minderheiten- und Nationalismusforschung, Religion, Loyalitäten, Identität, Formen der Selbstorganisation
Wissenschaftliches Projekt
FWF Projekt: Nicht-Ukrainer in der revolutionären Ukraine, 1917-1921 / Non-Ukrainians in revolutionary Ukraine, 1917-1921 (NURU)
Link zur Website NURU
Kurzbiographie
Ottilie Manegold studierte Slawistik und Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien und am University College London (UCL). Ihre Forschungsinteressen umfassen Nationalismus- und Minderheitengeschichte, Wissenschaftsgeschichte und transnationale Ansätze. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften war sie im Projekt „Forscherinnen, Diskurse, Handlungsfelder: Frauen in den wissenschaftlichen Gesellschaften Wiens (1870–1925)“ tätig. Berufliche Stationen führten sie zudem als Trainee im Bereich Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik zur Europäischen Kommission und zu den Ukraine Projekten an das Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien.
Am Institut für Osteuropäische Geschichte ist sie Doktorandin und forscht in ihrer Dissertation zu deutschen Minderheiten in der Ukraine, mit einem Fokus auf Spannungsfelder zwischen Religion und Nation sowie auf Formen der Selbstorganisation. Sie ist Doktorandin im FWF/NCN-Projekt „Non-Ukrainians in Revolutionary Ukraine 1917-1921“ unter der Leitung von Prof. Börries Kuzmany.
Publikation:
Klos, Sandra/Manegold, Ottilie/Mattes, Johannes (2025). Claiming Space in Science. Women in Scholarly Societies and Congresses on the Eve of their Admission to Universities. In: Barbara Haider-Wilson/Waltraud Schütz/, Frauen als politisch Handelnde (197-216). Bielefeld: transcript Verlag. https://doi.org/10.14361/9783839472316-009