Dr. Ioannis Brigkos, BA MA
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Projektmitarbeiter (NURU)
Dienstzimmer: 1010 Wien, Schottenring 3; Raum M22
E-Mail
+43-1-4277-
Ioannis Brigkos
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Forschungsinteressen
- Themen: Kleinstaatenforschung, Nationalismusforschung, Minderheiten, Militärgeschichte, Diplomatiegeschichte
- Räume: Zentral- und Osteuropa, Balkan, Griechenland, Ukraine
Wissenschaftliches Projekt
FWF Projekt: Nicht-Ukrainer in der revolutionären Ukraine, 1917-1921 / Non-Ukrainians in revolutionary Ukraine, 1917-1921 (NURU)
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Kurzbiographie
Ioannis Brigkos studierte Byzantinistik und Neogräzistik an der Universität Wien, wo er auch promovierte. In seiner Dissertation untersuchte er aus vergleichender Perspektive die Beziehungen Griechenlands zu Österreich und zur Deutschen Demokratischen Republik während der griechischen Militärdiktatur (1967–1974). Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den diplomatischen, politischen und militärischen Beziehungen kleiner Staaten und sind theoretisch verankert in Ansätzen des Perizentrismus (pericentrism), der Neuen Diplomatiegeschichte sowie der Neuen Militärgeschichte. Brigkos ist spezialisiert auf die griechische Geschichte des 20. Jahrhunderts und deren Verflechtungen mit breiteren europäischen Entwicklungen, insbesondere im Kontext von Außenpolitik, militärischen Interventionen und transnationalen Netzwerken. Er ist Teil des NURUkraine-Projekts, in dessen Rahmen er sich mit der Erforschung und Analyse der griechischen und griechischsprachigen Bevölkerungen in den ukrainischen Gebieten während der Revolutionsjahre 1917–1921 befasst. Sein jüngstes Buch, Panagiotis Gargalidis, Die griechische Militärkampagne in der Ukraine 1919: Tagebuchaufzeichnungen (Παναγιώτης Γαργαλίδης, Η Εκστρατεία της Ουκρανίας: Ημερολογιακές Σημειώσεις) erschien im September 2025 in griechischer Sprache bei Asini Publications.
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Profil
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Forschung