a.o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christoph Augustynowicz
Funktionen
- Institutsvorstand
- stv. Leiter - Forschungszentrum Religion and Transformation
Forschungsinteressen
- Beziehungen der Habsburger zum östlichen Europa in der Frühen Neuzeit
- Galizisch-polnische Grenzraumforschung
- Kulturgeschichte Polens
- Sozialgeschichte Polen(-Litauens) unter besonderer Berücksichtigung der Juden
- Bilder und Stereotype des östlichen Europa (Vampir(ismus)glaube)
- Historiographiegeschichte (Ostmitteleuropa-Konzeptionen)
Kurzbiographie
Christoph Augustynowicz wurde 1969 in Wien geboren. Ab 1988 studierte er Geschichte und Slawistik (Russistik) in Wien und Wolgograd. Seit 1994 ist er am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien beschäftigt. Nach der Promotion 1997 und der Habilitation 2007 (Venia Legendi für Osteuropäische Geschichte) ist er seit September 2007 außerordentlicher Universitätsprofessor.
Im internationalen universitären Kontext nahm er Gastprofessuren an der Andrássy-Universität Budapest (Wintersemester 2013/14) und an der Universität Leiden (Sommersemester 2018) wahr. Im Mai 2025 wurde er durch die Verleihung des Ehrendoktorates („doctor honoris causa“) der Uniwersytet Komisji Edukacji Narodowej in Krakau geehrt.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Beziehungen der Habsburger zum östlichen Europa in der Frühen Neuzeit, der galizisch-polnischen Grenzraumforschung, der Sozialgeschichte Polen(-Litauens) unter besonderer Berücksichtigung der Juden, auf Bildern und Stereotypen des östlichen Europa (Vampir(ismus)glaube) und zuletzt verstärkt auf der Historiographiegeschichte unter besonderer Berücksichtigung von Ostmitteleuropa-Konzeptionen.