Dienstag, 14. April 2026, 19 Uhr
im Hörsaal des IOG
In der Zeit der Ersten Republik fungierte Wien als Drehscheibe des Apparates der Kommunistischen Internationale und als Emigrationsort für Kommunist*innen aus den Donau- und Balkanländern. Der Vortrag rekonstruiert diese Rolle Wiens. Die Stadt wird als Stützpunkt eines Netzwerkes von Funktionären*innen der Komintern angesehen, deren Untersuchung die kommunistische politische Kultur als Produkt transnationaler Kontakte sichtbar macht.
Dott. CHIARA TONOLETTI ist Dissertantin an der Scuola Normale Superiore unter der Betreuung von Prof. Silvio Pons und ERASMUS-Gastforscherin an der Universität Wien.