Auf der Konferenz werden Historiographien in den Blick genommen, die um 1700 entstanden sind und Entitäten (räumlich, sprachlich, religiös etc.) in den Zwischenräumen bzw. an den Rändern zwischen und an den größeren politischen Einheiten thematisieren und behandeln. Darüber hinaus kommt der Denkfigur des Zwischenraumes konzeptuell eine zeitliche Dimension zu, da in der gängigen Historiographiegeschichte die Zeit um 1700 eine vermeintliche Übergangsphase zwischen Spätrenaissance/barocker Historiographie zum einen und aufgeklärter Geschichtsschreibung zum anderen markiert, die vermeintlich uninteressant und vor allem epigonal und daher unterforscht ist.
Fotos Copyright Christof Paulus
Flyer mit Programm [pdf]
Poster [pdf]
Eröffnung:
Donnerstag, 7. Mai 2026, Hörsaal des IOG, 18:00 Uhr
18:30: Thomas Wallnig (Wien), Keynote: Historiographien der Zwischenräume? Frühneuzeitliche Geschichtsbilder im östlichen Zentraleuropa zwischen Recht und Raum, Ethnizität und Sakralität