INTERNATIONALE KONFERENZ Planstädte zur Zeit der Aufklärung

26.-28. Oktober 2017

Stadtgründungen sind seit jeher ein zentrales Element der staatlichen Inbesitznahme und Durchdringung entlegener Regionen. Gerade im späten 17. und im 18. Jahrhundert wurden in ganz Europa wie auch in überseeischen Kolonien Städte am Reißbrett entworfen, die der Erschließung neu eroberter, weit entfernter oder dünn besiedelter Gebiete dienen sollten. Die zeittypische Überzeugung, gesellschaftliche Entwicklungen berechnen und planen zu können, manifestierte sich nicht nur in der geometrischen Anlage von Straßen und Plätzen solcher Städte, sondern auch in der Einrichtung von öffentlichen Gebäuden und Fürsorgeinstitutionen. Die hochfliegenden Erwartungen kollidierten aber häufig mit der harschen Wirklichkeit mangelnder Ressourcen, renitenter Bewohner und Bewohnerinnen oder einer feindlich gesinnten Nachbarschaft. Diese Konferenz untersucht planmäßig angelegte Städte in Europa, Asien und Amerika und fragt dabei danach, wie diese Städte entworfen, gebaut und bevölkert wurden und inwiefern die Hoffnungen, die in sie gesetzt wurden, erfüllt wurden.

26. Oktober 2017, 18 Uhr: Eröffnung

Abendvortrag: Peter Johanek (Münster)

Hörsaal des IOG

Programm

Plakat

Konzeption und Organisation:
Ulrich Hofmeister und Kerstin S. Jobst