Doktoratskolleg (DK) "Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe"

Fördergeber

FWF

 

Laufzeit

1.11.2006 - 31.10.2009
1.11.2009 - 31.10.2012
1.11.2012 - 31.10.2015
1.11.2015 - 31.10.2018

 

Projektleitung

Am DK beteiligt sind in der dritten Förderperiode:
Germanistik (Annegret Pelz), Geschichte (Christoph Augustynowicz, Kerstin S. Jobst, Andrea Komlosy, Philipp Ther), Politikwissenschaft (Dieter Segert) und Slawistik (Stefan Simonek, Alois Woldan)

 

Sprecher

a.o. Univ.Prof.Dr. Christoph Augustynowicz

 

Koordinator

Dr. Olaf Terpitz

 

Internetadresse

http://dk-galizien.univie.ac.at/home/

 

Das Doktoratskolleg (DK) "Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe" befasst sich mit den interdependenten Kulturen, Literaturen, Sprachen, Religionen, ökonomien, ethnischen und sozialen Gruppen des österreichischen Kronlandes Galizien und Lodomerien von seiner Inkorporation in das Habsburger Reich im Jahre 1772 bis zum Jahre 1918 und mit dem multikulturellen Erbe Galiziens in Polen, der Ukraine und österreich sowie in der Emigration bis zur Gegenwart.

In den letzten Jahrzehnten ist das österreichische Galizien zu einem beliebten Objekt des öffentlichen und wissenschaftlichen Interesses in Österreich (besonders in Wien) und anderen Ländern geworden. Allerdings hat sich die Forschung bisher weitgehend auf den isolierten Rahmen der einzelnen Disziplinen beschränkt. Der Multikulturalität der Region ist in Germanistik, Slavistik, Judaistik und den nationalen Historiographien nicht genügend Rechnung getragen worden. Das DK ist demgegenüber multidisziplinär ausgerichtet und kombiniert Ansätze der Literatur-, Sprach- und Geschichtswissenschaft mit den integrativen Theorien der neueren Kulturwissenschaften. Diese Transdisziplinarität wird sowohl für die einzelnen Disziplinen wie für eine Gesamtschau der historischen Region und ihres Erbes neue Erkenntnisse bringen.