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Fachbibliothek Osteuropäische Geschichte

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Geschichte

Seit Gründung der Bibliothek 1907 ist es ein besonderes Anliegen, ganz gezielt die historisch-wissenschaftliche Literatur zur Geschichte Osteuropas auch in den entsprechenden Landessprachen zu sammeln und anzubieten.

Den Grundstock der Bibliothek bilden drei Privatbibliotheken. 1907 wurde die Büchersammlung des russischen Historikers Vasilij Alekseevič Bil’basov (1838-1904) erworben. Sie umfasste ca. 10.000 Bände. Die zweite Sammlung die Anfang 1910 erworben wurde, war die Bibliothek der polnischen Adelsfamilie Jodko. Unter den rund 5.000 Bänden befanden sich zahlreiche Drucke aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert. 1919 konnte mit dem Ankauf der privaten Bibliothek des ehemaligen Vorstands des Seminars für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien, Konstantin Jireček (1854 – 1918), eine Sammlung von wichtigen Werken zur südosteuropäischen Geschichte und eine große Anzahl älterer tschechischer Werke angeschafft werden.

Eine große Anzahl der Bücher wurde dem Seminar vor dem Ersten Weltkrieg von verschiedenen privaten Gönnern und öffentlichen Institutionen des In- und Auslandes gespendet. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Bibliothek zu einer einzigartigen Forschungsstätte entwickelt.

Bestand

Seit 2004 ist die Fachbibliothek Osteuropäische Geschichte mit der Fachbibliothek Zeitgeschichte zur organisatorischen Einheit Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte und Osteuropäische Geschichte zusammengefasst. Der Bestand beider Bibliotheken ist weiterhin räumlich getrennt aufgestellt. Derzeit umfasst der Standort Osteuropäische Geschichte ca. 120.000 Bände.

Institut für Osteuropäische Geschichte
Spitalgasse 2, Hof 3,
Eingang 3.2 (Campus)
1090 Wien
T: +43-1-4277-411 01
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